Immer dabei, immer besser: Smartphone Kameras von früher bis heute

Bei der Herstellung von Smartphones ist es mittlerweile Standard, eine Digitalkamera zu integrieren. In den oberen Preisklassen ist deren Leistung mit konventionellen Digitalkameras durchaus vergleichbar. So können Fotos und Videos aufgenommen werden, deren Auflösung besser als das eigene Auge ist. Dass dies allerdings erst seit Kurzem der Fall ist, zeigt ein Rückblick in die Vergangenheit.

Die Anfänge

Das erste Mobiltelefon, das mit einer integrierten Digitalkamera herausgegeben wurde, erschien im Jahr 1999 von Toshiba unter dem Namen “Camesse”. Es gewann insbesondere auf dem japanischen Markt an Beliebtheit und entwickelte sich dort zu einem Kultgerät. Nachfolger konnten sich erst wenige Jahre später auch auf dem deutschen Markt durchsetzen. Ihre Auflösung betrug anfangs allerdings kaum mehr als einen Megapixel. Zudem war es noch nicht möglich, Videos zu drehen. Mit dem technischen Fortschritt änderte sich dies erst im Jahr 2005, als diverse Mobiltelefone mit Kameras von bis zu sieben Megapixeln und einer großen Funktionsvielfalt ausgestattet wurden. Als Ergänzung der sich auf der Rückseite befindenden Kamera etablierten sich dann auch die ersten Frontkameras auf den Markt.

Die Grenzen des Akkus

Smartphone Kameras

Im Laufe der Jahre gelang es, immer kleinere und bessere Kameras zu entwickeln. Diese erreichten im Jahr 2007 auf den ersten Smartphones sogar eine Auflösung von 12 Megapixeln.

Zudem war es bei den ersten Modellen bereits möglich, diese direkt auf dem Smartphone zu bearbeiten und mit zahlreichen Diensten zu verschicken. Einen Höhepunkt erlangte man schließlich im Jahr 2013, als zum Beispiel das “Nokia EOS” sowohl mit einer 41-Megapixel-Kamera als auch mit einem Carl Zeiss Objektiv auf den Markt kam. Mit diesem Objektiv können sogar ohne Probleme hochauflösende Nachtaufnahmen gemacht werden. Dass der technische Fortschritt hier dennoch an eine Grenze stößt, zeigt die geringe Akkulaufzeit von nur wenigen Stunden. Um in Zukunft noch leistungsstärkere Digitalkameras in Mobiltelefonen entwickeln zu können, ist eine verbesserte Akkutechnologie erforderlich.

Rasante Entwicklung der Kameratechnologie

Dem technischen Fortschritt ist es gelungen, die Kameratechnologie bei Mobiltelefonen in weniger als zwei Jahrzehnten in einem bemerkenswerten Ausmaß fortzuentwickeln. Während zur Jahrtausendwende alte Modelle nur Bilder mit einer 1-Megapixel-Auflösung aufnehmen konnten, wird dieser Wert heute bereits um das 41-Fache übertroffen.

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