Klein aber oho – Barcode und RFID

Das wäre wohl die treffendste Beschreibung eines Barcodes. Unscheinbare Schwarze Linien auf weißem Hintergrund, die überall anzutreffen sind, strukturieren und vereinfachen den Alltag. Die Kekspackung weist einen Barcode auf, genau wie das neuerworbene Buch. In der Werbung werden QR-Codes versteckt und neueste Smartphones ersetzen dank ausgeklügelter Technologie den Barcode Scanner. Doch wozu dient ein Barcode und warum trat er einen derartigen Siegeszug an?

Sie begegnen uns oft im Alltag

2D, 3D, Matrix oder OR? Eine kleine Hilfe im Bezeichnungsdschungel

Barcodes sind in verschiedenen Formaten unter diversen Bezeichnungen bekannt. Was zunächst wie das Kauderwelsch eines IT-Nerds erscheint, birgt in Wirklichkeit eine Fülle an Möglichkeiten der Informationsübermittlung.

Am bekanntesten sind die klassischen Barcodes, welches aus einer Ansammlung aus schwarzen Balken und weißen Lücken bestehen. Ob nun Code 39, Zielcode oder gängiges EAN ist für den Durchschnittverbraucher zunächst einmal irrelevant.

 

Hauptsache ist: Der Code bietet Informationen:

  • zu einer Ware.
  • Preis,
  • Herkunft, bei Bekleidung
  • mitunter Farbe und
  • Größe und
  • weitere Artikeldaten können mit einem Barcode Scanner entschlüsselt werden und erleichtern so den Einkauf bzw. dessen Abwicklung an der Kasse.

 

Moderne Smartphones bieten oft Apps an, die der Entschlüsselung eines derartigen Codes dienen. Mit einer Kamera und einer bestimmten Software ergibt sich ein Link zu einer Webseite mit ausführlicheren Informationen. Dies trifft nicht nur auf die sogenannten Strichcodes zu, sondern auch auf die QR-Codes. Was den Strichcodes der Balken, das ist den QR-Codes das Quadrat. Innerhalb einer quadratischen Grundfläche werden einzelne Pixel in schwarz und weiß angeordnet. Die individuelle Anordnung birgt weitere Informationen. Besonders im Bereich des Marketings, taucht der QR- Code immer häufiger auf.

 

Werbeplakate mit einem derartigen Code verweisen direkt:

  • auf die Produktwebseite,
  • Codes neben Fahrplänen bieten Echtzeitinformationen zu Buslinien und Zügen,
  • Werbebanner mit einem QR- Code verweisen auf Online Formulare zur Bewerbung.

So werden die simpel erscheinenden Codes langsam zu einem elementaren Bestandteil des Alltags.

 

Es geht noch besser…. RFID

Wer jetzt denkt, dass ein QR-Code und ein Smartphone als Barcode Scanner bereits das höchste der Gefühle sind, sollte sich nicht täuschen lassen, denn es geht noch weit moderner! RFID lautet der neue Trend. Was als kryptische Ansammlung von vier Buchstaben erscheint, ist in Wirklichkeit die Beschreibung von Methoden, die zum Lesen eines Transponders dienen. Dies erfolgt ohne Berührung und Sichtkontakt und bringt erhebliche Kosteneinsparungen und Verbesserungen in Abläufen. RFID steht dabei für Radio Frequency Identification. Das RFID System eignet sich grundsätzlich für jeden Einsatz im Rahmen einer Überwachung, Registrierung oder Verarbeitung und ist somit universell einsetzbar. Daraus erklärt sich die große Beliebtheit von RFID, da es viele Abläufe sehr vereinfacht und dabei beinahe überall anzuwenden ist. Hierfür werden Informationen auf einem Funk – Chip gespeichert, der dann mit einem speziellen Lesegerät entschlüsselt wird. Dies funktioniert nicht nur über wenige Zentimeter hinweg, sondern oft auch über mehrere Meter. Datenschützer kritisieren, dass die gespeicherten Daten ohne Kenntnis des Benutzers durch die RFID – Technologie erfasst werden. Diesen Bedenken zum Trotz überwiegen die Vorteile des Systems.

 

RFID, Barcode Scanner, und jetzt?

So manch einer fragt sich nun, wozu das ganze überhaupt gut ist. Warum einen Barcode Scanner im Smartphone mitführen, wenn ich doch alles per Hand notieren kann, ohne auf Stromversorgung angewiesen zu sein? Der entscheidende Vorteil der Barcode Scanner und RFID Technologie liegt klar in der individuellen Anpassung an die Gegebenheiten und die hohe Dichte an Informationen, welche auf kleinstem Raum gespeichert werden können. So wird nicht nur der Einkauf sondern das ganze Leben zu einem reibungslosen Ablauf.

Quelle: AISCI Ident GmbH

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