Thin Clients – was können die „schlanken Kunden“?

Server

Thin Clients bieten sich als kostengünstige Alternative für die Einrichtung von PC Arbeitsplätzen an. Sie sind deshalb so „schlanke Kunden“, weil sie die meiste Arbeit dem Server überlassen sind, mit dem sie sich über einen Netzwerkanschluss verbinden. Daher stellt sich natürlich die Frage, was Thin-Client-Arbeitsplatzgeräte tatsächlich leisten können.

Der Server bestimmt die Leistung

Auch bei Thin Clients gibt es Unterschiede in der Hardwareausstattung. Im Prinzip stellen sie aber nichts weiter zur Verfügung als die zum Arbeiten notwendigen Ein- und Ausgabegeräte wie Tastatur, Maus, Monitor, eventuell einen Chipkartenleser für die Anmeldung. Sie besitzen in der Regel nur wenig Hauptspeicher und keine eigene Festplatte oder anderen Massenspeicher. Damit sie etwas leisten können, müssen sich die Thin-Client-Arbeitsplatzgeräte mit einem Server verbinden. Welche Anwendungen Sie an einem Thin Client ausführen können hängt daher nicht von diesen Geräten selbst ab, sondern von der Serverinstallation. Auch das Betriebssystem des Thin Clients spielt keine Rolle, da er lediglich die Benutzereingaben an den Server sendet und als Antwort die Daten bekommt, die am Bildschirm auszugeben sind. Sobald die Kommunikation mit dem Server funktioniert, können Sie daher praktisch beliebige Anwendung am Thin Client nutzen.

Die Sicht des Administrators

Unterschiede in der Leistungsfähigkeit gibt es also kaum bei den Anwendungen. Es gibt sie aber bei der Administration der Thin-Client-Arbeitsplatzgeräte (weitere Informationen erhalten Sie hier: www.unicon-software.com). Auf einem Thin Client, der sein gesamtes Betriebssystem vom Server lädt, müssen beispielsweise keine Updates eingespielt werden. Die gesamte Software wird zentral auf dem Server verwaltet. Besitzt der Thin Client dagegen eine eigene Softwareinstallation, dann stellt sich die Frage, ob diese ebenfalls zentral gewartet und aktualisiert werden kann, oder ob dazu ein direkter, physischer Zugriff auf das System notwendig ist. Manche Thin Clients bieten auch die Möglichkeit, Benutzereinstellungen zu speichern. Mit einer entsprechenden Softwareausstattung kann aber auch das auf dem Server erfolgen. Dies bietet den zusätzlichen Vorteil, dass die persönlichen Einstellungen an jedem Arbeitsplatz zur Verfügung stehen.

Die Leistungsfähigkeit ist nicht so entscheidend

Auf die Anwendungen bezogen hängt die Leistungsfähigkeit von Thin Clients wenig von den Geräten selbst ab. Wenn Sie für ein Programm eine hochwertige Grafikausgabe benötigen, dann muss der Thin Client natürlich eine entsprechende Grafikkarte und einen geeigneten Monitor besitzen. Unterschiede zeigen sich allerdings beim Administrationskomfort.

foto:© Nmedia – Fotolia.com

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